Eine Initiative von

Paten des Wettbewerbs

Programmpartner 2016/2017

 

 

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Der Jugendwettbewerb für mehr Sicherheit im Netz

 

Die Aufgabenstellung
2017/2018:

Daten sind das
neue Gold

 

Mach mit!

Eine Initiative von

Paten des Wettbewerbs

Programmpartner 2016/2017

Über den Wettbewerb

myDigitalWorld ist ein Wettbewerb von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN). Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, das digitale Sicherheitsbewusstsein und das Verhalten von Internetnutzern durch konkrete Hilfestellungen zu verbessern. Mit dem Wettbewerb möchten wir Jugendliche dazu anregen, sich mit dem Thema „Sicherheit im Netz“ auseinanderzusetzen.

Der Wettbewerb ist auf Initiative des IT-Gipfels der Bundesregierung 2014 entstanden und findet ab dem Schuljahr 2016/2017 erstmalig in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung statt. myDigitalWorld trägt dabei das Thema „Sicherheit im Netz“ in den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung. Dadurch erreichen wir künftig noch mehr Jugendliche. Die Paten des diesjährigen Wettbewerbs sind das Bundesministerium des Innern, Schirmherr von Deutschland sicher im Netz e.V., sowie die DsiN-Mitglieder Deutsche Telekom, Google Deutschland, Ericsson sowie LANCOM.

Grußwort von Dr. Thomas de Maizière

Im Gespräch mit jungen Menschen merke ich, dass die Unterscheidung zwischen einer „analogen“ und einer „digitalen“ Welt für sie völlig künstlich ist. Elektronische Geräte, soziale Netzwerke und Online-Plattformen sind nicht Elemente einer digitalen Parallelwelt, sondern ganz normaler Bestandteil des Alltags. Mit Begeisterung werden neue Angebote und Möglichkeiten ergriffen. Diesen Elan brauchen wir, um als Gesellschaft auch in Zukunft stark, kreativ und leistungsfähig zu bleiben.

Allerdings gibt es auch eine Kehrseite dieser Begeisterung. Der DsiN-Sicherheits­index zeigt, dass gerade junge Menschen zur Gruppe der „digitalen Fatalisten“ gehören. Sie wissen zwar über Gefahren und Risiken im Netz gut Bescheid. Dieses Wissen wird aber zu selten genutzt, um sich aktiv vor Gefahren zu schützen. Viele leiten aus Meldungen über organisierte Hacker und Sicherheitslücken die Annahme ab, dass sie sich gar nicht vernünftig schützen könnten. Es gibt aber genügend Beispiele, die zeigen, dass es gegen die wichtigsten und häufigsten Bedrohungen einfache und wirksame Gegenmaßnahmen gibt.

Der Jugendwettbewerb „myDigitalWorld“ ermuntert seit 2014 jedes Jahr junge Menschen, für die IT-Sicherheit aktiv zu werden und sich und andere besser zu schützen. Deshalb habe ich als DsiN-Schirmherr gerne wieder einer Förderung des Wettbewerbs zugestimmt.

„MyDigitalWorld“ ist seit dem vergangenen Schuljahr Bestandteil des renommierten Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung – und das mit einschlagendem Erfolg. Über 300 Einreichungen von mehreren tausend Schülerinnen und Schülern erreichten die Wettbewerbsjury. Ich wünsche mir, dass wir mit dem diesjährigen Wettbewerb hieran anschließen können.

Die aktuelle Aufgabe „Daten sind das neue Gold“ sollte für spannende Beiträge sorgen:

Wo hinterlassen wir Daten im Internet und was passiert dort mit ihnen? Wie kann ich mit meinen Daten so umgehen, dass ich davon profitiere und die Risiken vermeide? Wie hoch ist der wirkliche Preis beim Bezahlen mit Daten und ist dieser für das jeweilige Angebot fair? Welche „Big Data“-Anwendungen sind sinnvoll und wie kann ich problematische Datensammlungen verhindern?

Ich bin gespannt auf die Ideen und Vorschläge und danke schon jetzt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das wertvolle Engagement!

Dr. Thomas de Maizière, MdB
Bundesminister des Innern

Mitmachen

Ab dem Schuljahr 2016/2017 kooperiert myDigitalWorld mit der Bundeszentrale für politische Bildung und trägt das Thema „Sicherheit im Netz“ in den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung. Die Aufgabenstellung 2017/2018 lautet „Daten sind das neue Gold“ – ihr könnt das Aufgabenheft hier als PDF herunterladen.

Aufgabenstellung 2017/2018

Daten sind das neue Gold

Wenn Valentina morgens aufwacht, wirft sie zuerst einen Blick auf ihr
Fitness-Armband, denn damit überwacht sie ihren Schlaf. Ihr Frühstück
gibt sie in ihre Ernährungs-App ein und auch den Rest des Tages
begleitet sie ihr Smartphone. Max kann sich ein Leben ohne sein Smartphone
ebenfalls nicht vorstellen. Er verbringt viel Zeit auf Spieleplattformen
und ist immer per Messenger erreichbar.
Max und Valentina hinterlassen dabei viele Daten im Netz – manche ganz
bewusst, aber viele auch unbewusst. Um diese Daten geht es, wenn von
Big Data die Rede ist. Sie werden gespeichert, gehandelt und weiterverwendet
– aber von wem und zu welchem Zweck?

Das sind eure Aufgaben:

  1. Das Internet ist ein wichtiger Teil von Max‘ und Valentinas Leben. Schreibt einen fiktiven Tagesablauf der beiden und haltet tabellarisch fest, wo sie überall Daten hinterlassen und wie diese gespeichert und ausgelesen werden können.
  2. Recherchiert, was unter dem Begriff „Big Data” zu verstehen ist. Stellt heraus, warum das Sammeln von Daten in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Überlegt, was Max und Valentina mit „Big Data” zu tun haben und welchen Nutzen sie möglicherweise daraus ziehen.
  3. Befragt einen Datenschützer oder Datenexperten, wer von der Datensammlung profitiert, was damit gemacht wird und welche Probleme oder Gefahren beim massenhaften Auswerten von Daten entstehen. Erfragt auch, wie die Rechtslage in eurem Land zur Speicherung und Weitergabe von Daten aussieht. Schaut euch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen von Diensten an, die Max und Valentina verwenden, und prüft, ob ihr diese versteht. Untersucht in diesem Zusammenhang auch, was „Digitale Souveränität ” bedeutet.
  4. Stellt Chancen und Risiken der massenhaften Datensammlung gegenüber. Überlegt, welche Konsequenzen aus der Datenspeicherung und -nutzung erwachsen können und welchen Einfluss ihr darauf habt. Thematisiert darüber hinaus, wie ihr euch vor möglichen Gefahren oder Risiken, wie bspw. unbefugtem Zugriff, Überwachung oder Sabotage, schützen könnt.
  5. Stellt eure Ergebnisse in einem Vortrag dar und entwickelt zur Unterstützung eine digitale Folienpräsentation. Haltet den Vortrag vor einer Klasse oder Jahrgangsstufe eurer Schule.

Was ihr einreichen müsst

Euren Vortragstext und die Folienpräsentation mit bis zu 15 Folien. Der Vortragstext soll entweder in der Präsentation bei den Notizen
der einzelnen Folien erscheinen oder eingesprochen werden (kann bspw. in PowerPoint über „Audioaufnahme einfügen“  aufgenommen werden). Pro Folie sind max. 35 sek Vortragstext vorgesehen, die Gesamtzeit sollte 8 min nicht überschreiten. Außerdem einen kurzen Projektbericht.

Bittet eure betreuende Lehrkraft, den Beitrag online auf www.schuelerwettbewerb.de zu registrieren und einzureichen.

Weitere Hinweise findet ihr unter www.schuelerwettbewerb.de/praesentationsformen.

Bedingungen

Bitte beachtet die Teilnahmebedingungen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung.

myDigitalWorld steht Schülern vom 8. bis zum 11. Schuljahr offen. Bei der Aufgabe von myDigitalWorld können sowohl Klassen- als auch Gruppenarbeiten (mind. 5 Personen) eingesendet werden.

Die Arbeit soll von den Schüler/-innen unter der Hilfestellung der Lehrerin/des Lehrers selbstständig angefertigt werden. Die Jugendlichen sollen im Sinne des „entdeckenden Lernens“ selbstständig Informationen beschaffen, Probleme erkennen, analysieren, Lösungsvorschläge entwickeln sowie dazu eigene begründete Meinungen formulieren. Falls Quellen genutzt werden, müssen sie unbedingt angegeben werden. Die Lehrperson sollte sich – abhängig von Alter und Selbstständigkeit der Schüler/-innen – während der Projektarbeit überwiegend auf eine beratende Tätigkeit beschränken.

Die in jeder Aufgabe genannten formalen Bedingungen müssen unbedingt eingehalten werden. Titel, Impressum und Inhaltsverzeichnis sowie der Projektbericht werden nicht als eigenständige Seiten gezählt.

Alle Beiträge müssen ab 2015 zusammen mit eurer Lehrkraft online unter www.schuelerwettbewerb.de angemeldet werden. Digital erstellte Beiträge können dort auch hochgeladen werden. Dieser Menupunkt steht ab dem 01.10.2017 zur Verfügung.

Einsendeschluss ist der 11. Dezember 2017. Einsendungen mit diesem Poststempel werden noch berücksichtigt.

Mit der Einsendung erhält die Bundeszentrale für politische Bildung kostenfrei das Recht zur einfachen Nutzung der Beiträge in ihren eigenen Medien. Aus Zeit- und Kostengründen können die Arbeiten NICHT zurückgeschickt werden. Daher bitte die Wettbewerbsarbeiten vor Einsendung kopieren oder fotografieren.

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden die besten Wettbewerbsarbeiten ermittelt. Als Gewinne winken eine Klassenreise sowie Geld- und Sachpreise. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar.

Impressum

Deutschland sicher im Netz e.V.
Albrechtstraße 10 b
10117 Berlin

Tel. +49 (0) 30 27576-310
Fax +49 (0) 30 27576-51310
info@sicher-im-netz.de

Geschäftsführer: Dr. Michael Littger

Vereinsregister des AG Berlin-Charlottenburg: VR-Nr. 27217 B
Verantwortlich für die redaktionellen Inhalte: Dr. Michael Littger 

Foto: © michaeljung / Fotolia

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